XXXI | Gesundheit ist NICHT das Wichtigste

Mein persönlicher Jahres-Rück- und ausblick

 

Gesundheit ist NICHT das Wichtigste!


2023. Jetzt ist es da, das neue Jahr.
Ich sitze hier in meinem Wohnzimmer, es ist warm und ganz still. Ich spüre Liebe, Ruhe, Zufriedenheit, Dankbarkeit, ja sogar Demut. Ich bin im Frieden mit mir und meinem Leben. Das ist Glück, denke ich, und erneut durchströmt mich eine warme Welle.

Umso mehr ich in mich hineinhöre, desto ruhiger und friedlicher werde ich. Ich fühle mich sicher und wohl, und ich merke, dass ich lächle.

 

2022. Es ist vorbei!
Es war mit Sicherheit das schlimmste Jahr in den letzten drei Jahrzehnten für mich. Ich habe meine ganze Kraft gebraucht, um in dem Wust der Anforderungen von außen bei der Wahrhaftigkeit bleiben zu können, um mein Leben lebenswert zu erhalten und Sinn zu erkennen. Aber ich hatte sie, diese Kraft!

Und deshalb kann ich jetzt hier so sitzen. Ich kann diese Zeit aus der Perspektive der Liebe, Ruhe und Zufriedenheit betrachten. Ich weiß, dass es nicht viele Menschen gibt, die das könnten. Das macht mich so demütig. Ich habe jahrzehntelang dafür gelernt, immer war es Theorie, ich stellte Thesen auf und hinterfragte sie von allen möglichen Seiten. Es war sehr spannend und hat auch zwischenzeitlich oft Hilfestellungen geboten.

Aber mit dem, was das Leben für mich 2022 bereithielt, habe ich nicht gerechnet, das habe ich nie durchgespielt.


Ich begann das Jahr mit einem Fuß im Kriminal. Mein ganzes Leben war ich unbescholten gewesen, aber nun schrammte ich andauernd an Straffälligkeiten vorbei.
Ich war und bin nicht geimpft!
Ich durfte mich von der Politik aus mit niemandem treffen, und hielt mich nicht daran. Schon den Hl. Abend hatte ich verbotenerweise mit meiner Familie verbracht.


Die ersten sechs Wochen des Jahres war ich sozusagen vogelfrei. Ich wurde ausgegrenzt, diskriminiert, bespitzelt. Dabei hatte ich es noch einigermaßen gut. Ich lebe auf dem Land und bin bereits in Pension. Ich konnte mich an sich ganz gut auf die Situation einstellen. Dabei half mir meine erlernte Einstellung zu meinem Sein.

Dennoch. Die politischen Ansinnen machten mir zu schaffen. Ich lebe lange genug, um in meinem Leben den Weg nach einem Krieg in die Freiheit beschritten zu haben. Nach einem Krieg, der durch genau solche Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Verfolgungen ausgelöst worden war, denen ich mich plötzlich ausgesetzt sah. Denn auf einmal liefen da ein paar politische Kasperln herum und machten alles zunichte, wofür viele unserer Vorfahren ihr Leben lassen mussten, und wir selbst ein Leben lang gearbeitet hatten.

Das Allerschlimmste aber waren die vielen Leute, die da einfach mithechelten. Dieser Hass, der willentlich geschürt wurde, Hass gegen jene, die sich nicht einem unsinnigen Diktat beugten. Einem Narrativ, das keinerlei Logik erkennen ließ, sondern die pure Willkür zum Ausdruck brachte. Hass gegen jene, die sich keinen Schaden zufügen lassen wollten, oder zumindest weitere Abklärung forderten. Und ich war so jemand.


Ich habe eine Autoimmunstörung. Mir wurde von meiner Fachärztin dringend von dieser Impfung abgeraten. Das interessierte weder den Gesetzgeber, noch meine Mitmenschen. Ich musste meine Gesundheit verteidigen! Hatte aber dafür die denkbar schlechtesten Karten. Weil die Masse sich bereits in Bewegung gesetzt hatte, um alles aus dem Weg zu räumen, das sich der Angstpropaganda entgegenstellte.

Ich musste meine Gesundheit verteidigen gegen jene, die ihre Gesundheit durch meine Gesundheit gefährdet sahen! Die mir dadurch Schaden zufügen wollten.


Ich habe mich jahrzehntelang mit meiner psychischen Hygiene beschäftigt. Was mit sich brachte, eine starke Persönlichkeit auszubilden. Aber auch, die psychische Hygiene anderer zu durchschauen. Deshalb waren diese Wochen zwar eine sorgenvolle Herausforderung, aber ich habe sie ziemlich unbeschadet überstanden.


Doch dann wurde ein Damoklesschwert über mir geschwungen. Die Impfpflicht! Egal, was meine Ärzte sagten, der Ärztekammerpräsident, und auch der Großteil der Bevölkerung, wusste es besser: auch ich musste geimpft werden. Die ersten kolportierten Entwürfe des Gesetzes enthielten noch sehr hohe Strafen, bis hin zur Beugehaft (!!!) Ich sags, wie es ist: Ich war bereit. Ich hätte mich nicht brechen lassen.


Doch die Gräben zu meinem gesellschaftlichen Umfeld wurde immer tiefer. Ich wurde beschimpft, herabgewürdigt, ausgesondert. Auch ich selbst musste eine Bereinigung meines Bekanntenkreises vornehmen. Mit Personen, die dem faschistoiden Gedankengut einer 2G-Regelung und einer Impfpflicht folgten, wollte ich nichts zu tun haben. Schmerzvolle Trennungen waren da dabei.

Selbstverständlich wurde mir vorgeworfen, ICH würde nun ausgrenzen, ließe keine andere Meinung gelten, und dgl. Aber so ist das nicht.
Die Ansinnen 2G und Impfpflicht haben nichts mit Meinung zu tun.
Sie sind Angriffe auf Grundrechte und Körperhoheiten. Sie GREIFEN an!
Meinung greift nicht an, sie vertritt einen Standpunkt und betrifft nur denjenigen, der sie vertritt.
Und ich habe diese Leute nicht ausgegrenzt. Ich habe mich von ihnen zurückgezogen. Ich wollte einfach nichts mit ihnen zu tun haben. Ich habe sie nicht verfolgt, nicht ANGEGRIFFEN. Sie konnten sich überall und selbstverständlich auch in meiner Gegenwart nach wie vor frei bewegen. Ich hab nur geschaut, dass ICH schnell Abstand zu ihnen gewann. Die meisten erkannten nicht einmal den Unterschied.


Ja, das war keine lustige Zeit. Aber dennoch schaffte ich es auf persönlicher Ebene mein Leben zu leben, dass es mir Freude machte. Ich konnte die Liebe zu meinem Leben und zu meinen Lieben gestalten, und mich nur gedanklich mit dem Irrsinn meiner Umwelt beschäftigen. Da ich gerne denke, war das oft sogar spannend.
Ich konnte mich gut auf meine Situation einstellen und musste mich keinen Ängsten beugen. Weder jenen, die so gern von meiner Umwelt geschürt werden wollen, noch jenen, die Krankheit oder Tod betreffen.

 

Dann kam der Sommer.


Da muss ich zuerst ein Jahr zurückgehen. Im Sommer 2021 wurde mein Mann zum zweiten Mal geimpft. Kurze Zeit danach kam es zu ersten Beschwerden. Er wurde schwach, hatte keinen Appetit (nahm 20 kg ab), es gab Gedankenaussetzer, Konzentrationsstörungen, Schmerzen im ganzen Körper, er stürzte mehrmals und alles wurde für ihn zur Belastung. Die Ärzte waren ratlos, schoben es auf seine Vorerkrankung – die ihm bis dahin nur mäßig zu schaffen machte –, auf sein Alter und die Hitze.
Ich selber brachte das damals gar nicht mit der Impfung in Zusammenhang. Irgendwann brachte mich jemand erst auf die Idee. Ich informierte mich also etwas mehr und war dann doch ziemlich alarmiert. Aber die Ärzte …


Im Herbst wurde es dann besser. Da er mit seiner Vorerkrankung immer ein bisschen was liegen ließ, wurde ich wieder ruhiger, ordnete die verbliebenen Störungen ebenfalls seiner Krankheit zu, die halt durch die Impfung kräftigere Herausforderungen zu bewältigen gehabt hatte.


Doch jetzt kommen wir zum Sommer 2022.
Die Hitze tat ihm wieder gar nicht gut. Mit seinem Gesamtzustand ging es wieder rapid bergab. Und dann gings los, sein Immunsystem brach zusammen. Über Wochen akuter Harnwegsinfekt, schwerste Bronchitis (die in der Zwischenzeit chronisch geworden zu sein scheint), wieder Schwächezustände, wieder Schmerzanfälle, wieder diffuse Geistesleistungen, wieder Stürze, dazu wochenlange Schlafstörungen, beinahe Schlaflosigkeit. Sein Zustand war um noch einiges schlechter als im Jahr zuvor und zeitweise war ich in höchstem Alarmzustand.
Untersuchungen jeglicher Art. Zuletzt das MRT vom Kopf:
Vaskuläre Veränderungen im Gehirn, Narbenbildung nach Durchblutungsstörungen. Also seine Vorerkrankung hatte tatsächlich nichts damit zu tun. Und diese Erscheinungen waren früher nicht da und – sie sind nicht behandelbar!


Man findet in unserem Land keinen Arzt, der klar sagt, das sind Impffolgen. Sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, kann sich so gut wie kein Arzt leisten. Die Ärztekammer sieht da sehr weitreichende Sanktionen vor. Diese Information gibt es nur quasi unter der Hand, mit Blicken, Mimik und Gestik. Da müsste man die entsprechenden Stellen aufsuchen, die nun schön langsam auch bei uns auf den Plan kommen, oder bestimmte Ärzte, die dem Schwurblereck zugeordnet werden. Überall gibt es monatelange Wartezeiten. So groß ist der Andrang.

Ich muss allerdings sagen, ich möchte das gar nicht. Unbehandelbar! Also was sollen wir uns noch weiter quälen. Ich muss nicht Recht bekommen. Das hilft uns gar nichts.


Also schau ich lieber, dass wir in eine Form des Alltags kommen, mit der wir leben können. Wenn auch nicht so, wie wir es für unser Alter geplant hatten. Unser Leben hat sich geändert, und muss so von uns angenommen werden. Nur so können wir es schaffen, weiterhin Liebe und Freude in unserem Dasein zu finden.

Wie dieses aussieht?
Am besten und sichersten ist es zu Hause, weil er sehr unsicher auf den Beinen ist. Vieles im Alltag überfordert ihn. Im Prinzip kann er gerade mal noch eine Glühbirne wechseln, alles andere, was er früher handwerklich gemacht hat, ist nicht mehr möglich. Er kann konzentrationsmäßig keine Bücher mehr lesen, und hat Probleme mit bisher geläufigen Abläufen. Was den normalen Trott verlässt, ist Belastung. Mehrmals am Tag plötzliche Schlafanfälle.
Spaziergänge haben das Limit 20 Minuten (brettleben und mit Stöcken!). Reisen, wandern oder irgendwelche Besichtigungen sind kein Thema mehr. Kulturelle Veranstaltungen müssen nach Gegebenheiten geplant werden, dass sie nicht zu anstrengend werden.
Eventualitäten sind bei allem einzuplanen, weil kleine Abweichungen große Wirkungen haben können.


Das Verständnis unserer Umwelt hält sich in Grenzen. Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Also will man das nicht vor Augen geführt bekommen.
Da man keinen schwarz-auf-weiß-Arztbeleg hat, ist es auch klar, dass es NICHT von der Impfung ist, und deshalb sind wir nach wie vor Schwurbler und Solidaritätsschweine, die das alles nur erfinden, um die Leute zu ärgern, oder was weiß ich, was in den Hirnen dieser Typen abläuft.


Selbstverständlich hat sich nur die Spreu vom Weizen getrennt und wir haben erfreulicherweise auch sehr liebe und verständnisvolle Menschen um uns. Meine Dankbarkeit und Freude darüber ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Ich habe schon immer auf Authentizität geachtet, doch es ist mir tatsächlich vorher nicht vorstellbar gewesen, welche Seiten Menschen plötzlich zu erkennen geben. Denn leider gibt nach wie vor unterschwellige Feindseligkeit, bis hin zu aggressiver Ungläubigkeit.

Ich kann es teilweise sogar verstehen. Es muss den Leuten enorme Angst bereiten. Aber selbstverständlich machte mir dieses Verstehen die Bewältigung des neuen Alltags nicht einfacher.

 

Wie anfangs gesagt, es war ein schweres Jahr. Und doch hatte es auch viel emotionale Qualität. Zu lernen, mit einer Situation umzugehen, die nicht leicht ist und dennoch viele lebenswerte und vor allem liebevolle Momente zu finden.

Die Tiefe der Gefühle wächst, wenn der Partner und mit ihm zusammen zu sein das Wichtigste ist, und nicht das Wie! Der Sinn des eigenen Lebens wächst dadurch, wenn man den Unsinn der äußerlichen „Wichtigkeiten“ als Ballast abwerfen kann, seine persönliche Wichtigkeit nicht auf zeitgeistige Vorgaben reduziert.


Und deshalb kann ich am Beginn dieses neuen Jahres hier sitzen und Liebe, Ruhe, Frieden, ja auch Zufriedenheit und Dankbarkeit in mir finden.

Und ich freue mich auf das Neue Jahr. Es wird wieder Aufgaben bringen und ich werde sie wieder so gut wie möglich bewältigen. Ich kenne jetzt meine Kraft. Und bin dankbar dafür, dass mein Mann mit mir jemanden an seiner Seite hat, die ihm das Leben lebenswert macht und die es auch schafft, die Krankheit sich nicht zwischen uns schieben zu lassen.

Und auch keinen Hass auf die Dummheit der Leute in uns wachsen lässt, die uns ausgegrenzt, diskriminiert und beschimpft haben, und auch jene, die es sogar immer noch tun.

Die tun mir nur leid. Mehr als mir wir leid tun!

Doch möchte ich jenen, die zum Jahreswechsel gerne so gedankenlos dahinplappern: Gesundheit ist das Wichtigste, gerne sagen:
Ihr wertet kranke Menschen ab und sprecht ihnen den Sinn ihres Lebens ab!
Denn nein, Gesundheit ist NICHT das Wichtigste! Die Liebe ist es!

 

 

XXVIII | Vom Nicht-wissen-können

Lange habe ich nichts mehr geschrieben. Ich dachte, ich habe ja schon alles gesagt, was mir aufgestoßen ist, ich könnte mich nur mehr wiederholen. Und irgendwie war auch bei mir die Luft draußen, nachdem die großen Kämpfe fürs erste einmal gefochten waren. Die Kämpfe gegen die Zwangsimpfung, die menschenverachtenden unwirksamen Maßnahmen, die Ausgrenzung und Diffamierung.

Selbstverständlich werden noch immer Attacken gegen die Bevölkerung geritten und schwelen unter dem Deckmäntelchen einer Pseudonormalität noch immer die Feuer der Gesellschaftsspaltung, immerhin wurde ja bis heute nicht ein Bröselchen aufgearbeitet. Doch wie gesagt, zu diesen Themen hatte ich schon alles etliche Male geschrieben.
Ich hätte ein neues Fass aufmachen können, bzw. mehrere Fässer, die den gleichen Mechanismen folgen, die bewährten Machtscharmützel zu reiten, um das Volk auch weiterhin unter Kuratel zu halten: Den Krieg in der Ukraine, die Sanktionen, die Klimahysterie … Aber ich habe ja auch ein Leben abseits dieses Blogs und da ich nicht von dieser Art des Schreibens lebe, kann ich mir den Luxus leisten, mich meinem Alltag zuzuwenden, wenn mir der Sinn danach mehr steht, als in dem Unrat der politischen Entscheidungen zu wühlen.

Aber seit einigen Tagen und Wochen wird wieder so einiges in meinem Umfeld hochgespült, das meine Gedanken doch wieder derart beschäftigt, dass es gut sein wird, wenn ich es mir wieder einmal „zusammenschreibe“.

Es geht um Gespräche, in denen mir immer wieder die gleichen Floskeln kredenzt werden, um Tatsachen zu beschönigen, denen man nun nicht mehr so leicht ausweichen kann. Wird ja nun tatsächlich auch in öffentlichen Berichterstattungen manchmal zugestanden, dass nicht alles koscher war im Umgang mit dem Virus. Die gängigste Phrase ist wohl: „Das hat man ja alles nicht wissen können“, und zwar einerseits bezogen auf den Verlauf, den das Virus nehmen würde, aber andrerseits auch auf den persönlichen Umgang mit den Verordnungen.


Diesen Leuten muss ich dann leider immer entgegenhalten: Ich bin eine ziemlich angejahrte, brave, biedere Hausfrau, ohne jede wissenschaftliche Ausbildung, und ICH habe es gewusst!
Eine meiner Freundinnen sagte jetzt einmal zu mir: „Man weiß ja nicht mehr, wem man glauben kann.“ ICH wusste das immer. Denn – ich glaube nur mir!
Wenn Ereignisse, Aussagen, Ansinnen in meinem Inneren keinen Widerhall finden, dann glaube ich mit Sicherheit nicht den anderen, sondern eben mir!

Ich bin eine Liebesforscherin, mein erstes Buch war eine sachliche Zusammenstellung über das Phänomen der Liebe, also was Liebe sein soll, und wofür es sie in der Welt gibt. Darüberhinaus bin ich – wohl logisch – eine große Erich-Fromm-Anhängerin, der es als äußerst notwendig für eine gesunde Psyche und in weiterer Folge eine gesunde gesellschaftliche Psychohygiene ansieht, Haben und Sein zu unterscheiden. Seit der Arbeit an diesem Thema vor nunmehr gut 35 Jahren, habe ich akzeptiert, dass ICH für MEIN Sein verantwortlich bin, und sonst niemand.

Ich habe mich der Liebe verschrieben, und es ist sehr leicht und jederzeit mit freiem Auge zu erkennen, wo liebevolle Prozesse nicht angewandt werden, wo nicht das SEIN-wollen im Vordergrund steht, sondern das HABEN-wollen. Wo Hass und Zerwürfnis geschürt werden, wo Übergriffe auf Menschen stattfinden, wo gegen Individuen vorgegangen wird, anstatt sie zu unterstützen. Dafür brauche ich keine wissenschaftliche Belehrung, weder von der einen noch von der anderen Seite. Da war für mich die geistige Begegnung mit dem Wissenschaftler Erich Fromm für den Rest meines Lebens genug.


Es war für mich sofort offensichtlich, dass hier kein Schutz und keinerlei Unterstützung geboten wurde, sondern krause Sachen verlangt wurden, damit irgendjemand mehr Haben würde können. Sei es Macht, sei es Geld. Schutz und Unterstützung hätte vom ersten Tag an anders ausgesehen. Also konnte man es auch wissen!


Aber Menschen, die selbst vom Haben-wollen getrieben sind, die konnten das nicht so leicht erkennen. Für die schien vieles normal, nämlich dass man von anderen etwas forderte, damit es einem selbst gut ging. Egal, was mit den anderen geschieht. Aber so funktioniert die Welt nicht. Und daran wird sie auch zugrunde gehen.

Doch wissen hätte man es können und kann man es auch heute, was versucht wird, mit uns zu machen. Wenn man sein Hirn dafür verwendet, selbst zu denken und deshalb selbst weiß, und nicht die Verantwortung an „Besser“wisser abschiebt.

 

 

XIX | Corona vs. Krieg

Eigentlich wollte ich heute über die unfasslichen Abwicklungen in Bezug auf die Amtsärzte schreiben. Doch dann wurde mir natürlich sofort an den Kopf geworfen:
Findest du es nicht pervers, dich mit solchen „Kleinigkeiten“, wie Impfpflicht und Corona-Maßnahmen zu beschäftigen, wo sich doch die ganze Welt mit dem „soviel größeren“ Problem des Krieges in der Ukraine auseinanderzusetzen hat?


Nein, ich finde es nicht pervers. Aber ich werde meinen Artikel über die Amtsärzte aufs nächste Mal verschieben und heute nur erklären, warum ich es nicht pervers finde.


Putin ist ein Mörder. Und ein Mörder ist kein Guter! Daran gibt es für mich nichts zu rütteln.
Mord ist mit nichts zu rechtfertigen!


Aber wer kann sich anmaßen, zu durchblicken, wer seine Finger in diesem Krieg hat, und wie? Und wieviele da keine Guten sind, und wieviele da Morde mitverantworten müssen? Sie angezettelt haben, daran beteiligt sind? Gern daran verdienen. Und nicht zu knapp.


Wenn ich daran denke, was wir in den letzten Jahren von den Politikern und Medien als vorgekauten Mainstream vorgesetzt bekamen, dann ist klar, dass sie auch nun nur das verbreiten, was sie verbreiten WOLLEN. Auch hier kommt sehr viel ungereimt herüber und auch hier wird das Horn zum Halali nur in eine Richtung geblasen.


Weiters muss ich anerkennen, dass ich keinerlei Einfluss darauf habe, wie die Kriegsmaschinerie weiter ihre Orgeln drehen wird. Keinerlei Einfluss darauf habe, wo Aggressoren einmarschieren, auch nicht darauf, wer von irgendeiner Seite mit Waffengewalt Einfluss nehmen wird, sei es durch Waffenlieferungen oder Bündnisse.
Die Deutschen liefern anscheinend ambitioniert riesige Waffenmengen an die Ukraine. Wenn uns dann der Russe über den Schädel marschiert auf seinem Weg gegen Deutschland, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mich von der Welt, wie ich sie bisher kannte, zu verabschieden. Und mich bei meinem Schicksal zu bedanken, das mir 70 tolle Jahre geschenkt hat.


Klar ist:
Putin ist der Vollstrecker, aber verantwortlich sind Viele!


Wenn ich aber nicht einfach alles hinschmeißen und mich auf den nächsten Baum knüpfen will, dann habe ich derzeit noch die Möglichkeit, auf eine gute Zeit in meinem an sich neutralen und bis vor kurzem demokratischen Heimatland zu hoffen.


Und genau dort sind wir jetzt bei „meinem“ Thema.

Ich habe heute irgendwo gelesen, dass man Putin den Nobelpreis geben müsste, weil er innerhalb von ein paar Stunden eine Pandemie zum Verschwinden bringen konnte.


Heute ist es verpönt, sich mit den Ungeheuerlichkeiten in unserem Land zu beschäftigen, wo es doch KRIEG IN DER UKRAINE gibt. Als wäre dies etwas Ausgefallenes.
Nein, liebe Leute. Es ist etwas Grauenvolles, das stimmt. Krieg ist immer grauenvoll! Aber er ist nichts Außergewöhnliches.

Krieg gibt es immer irgendwo und die Atombomben lauern ebenfalls dauernd unter den roten Knöpfen, die von kleinen zuckenden Fingerleins machtgeiler Psychopathen gedrückt werden könnten. Anschläge auf Auslöschung bisheriger Gesellschaftsformen und -normen stehen auch im täglichen Raum.


Sich damit zu beschäftigen, ist verlorene Energie! Weil wir einfach nicht durchblicken KÖNNEN, was hier abläuft. Manches kann man vermuten und sich vielleicht etwas zusammenreimen, aber je größer die Basen sind, umso kleiner wird das Ich! Denn desto größer werden Unentwirrbarkeit und leider auch Angst.
Aber Angst ist genau das, was gewünscht wird. Wer Angst hat, hinterfrägt nicht. Kleine Ichs sind leicht zu lenken.


Das Besondere an diesem Krieg ist lediglich die Nähe zu unserem Heimatland. Und da haben natürlich die meisten gleich wieder die Hosen gestrichen voll, schreien aber lediglich: Empörung!
Mit ziemlicher Sicherheit all diejenigen, die Flüchtlinge aus anderen Kriegsgebieten, die weiter weg sind, mit Hingabe im Meer ertrinken oder in Auffanglagern verschimmeln lassen wollen.


Jetzt haben diese Typen endlich mit Drangsalisierung und Mobbing Ungeimpfter eine Pandemie überlebt, und nun das! Jetzt ist ihr armseliges Leben wieder in Gefahr. Und selbstverständlich kommen ihnen die Corona-Gschichtln nun harmlos vor. Denn diesmal kanns ihnen ja wirklich an den Kragen gehen.


Und deshalb: So geht das nicht für mich!
Nach wie vor ist mir das Hemd näher als die (Zwangs)Jacke.


Deshalb werde ich mich weiter mit den menschenunwürdigen und demokratietötenden Vorkommnissen in UNSEREM Land beschäftigen. Da hat man nämlich wahrlich genug zu tun.


Korrupte Politiker wohin das Auge reicht, die ihr eigenes Volk in offene Messer schicken, dürfen sich nicht unter Schutzmäntelchen von Massenmördern verkriechen.
Ein Arschloch berechtigt keinen anderen, selber eins zu sein! Und damit berechtigt ein großes Arschloch auch niemanden, ein kleines zu sein!


Also ist es für mich keineswegs pervers, mir trotz Kriegsausbruch in unserer „Nachbarschaft“ weiterhin Gedanken über die Anschläge auf die Würde und Rechte in unserem Land und gegen seine Bevölkerung zu machen und dagegen anzuschreiben. Leid darf nie gegeneinander abgewogen werden!


Denn hier kann ich eventuell sehr wohl etwas bewirken. Denn hier haben wir noch immer die Möglichkeit, mit demokratischen Mitteln unsere Demokratie zu verteidigen und unsere Rechte zurückzuerobern. Hier kann ich noch immer gegen Ungerechtigkeit und um meine Gesundheit kämpfen.
Hier ist doch alles einigermaßen überschaubarer. Da muss man oft nur genauer hinblicken. Und deshalb werde ich das auch weiterhin tun. Und meine Energie nicht dort verpulvern, wo ich keinerlei Möglichkeiten habe, auch nur irgendetwas zu bewirken. Wahrscheinlich nicht einmal, auch nur annähernd zu verstehen, von wem gerade Anschläge durchgeführt werden. Hier weiß ich ganz genau, von wem die Anschläge auf unsere Gesellschaft kommen.


Dass mein Mitgefühl bei den Menschen in den Kampfgebieten liegt, ändert daran gar nichts. Dieses verwende ich allerdings lieber dafür, darüber nachzudenken, wie ich helfen kann, als die Vorkommnisse in unserem Land in eine Heucheleidecke zu wickeln oder unter einen Angstteppich zu kehren!


In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal, mit dem Bericht über die Amtsärzte.

 

 

 

 

I | Am Beginn

Ich glaube, das Schwierigste überhaupt ist, einen Anfang zu finden. Dann geht’s wohl eh von allein weiter.
Ich beginne halt einmal so:

Selbstverständlich sehe ich das COVID-Virus, egal in welcher Variante es auftritt, als traurigen Erreger an, der eine Krankheit hervorruft, die schwere Verläufe nehmen kann. Das ist unbestritten.
Weiters kann dieser schwere Verlauf bei Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen sogar tödlich enden. Auch vollkommen klar.

Doch im Umgang damit unterscheidet sich meine Sicht darauf wohl sehr von vielen anderen.
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