III | Die Gefährder

„Endet die Freiheit des Einzelnen wo die Freiheit des Anderen beginnt.“

Als erstes möchte ich versuchen, eine Sicht zu korrigieren, die sich meiner Dafürhaltung nur durch ein Narrativ in die Köpfe eingenistet hat: Jemand der ungeimpft ist, gefährdet andere.

Das kann ja schon einmal prinzipiell nicht stimmen.
WENN jemand einen anderen gefährdet, dann kann das nur ein Infizierter sein. Und wie wir wissen, sind viele Geimpfte infiziert und geben das Virus auch an ihre Umwelt ab. Und diese sind dann genauso Gefährder wie ungeimpfte Infizierte. Ich sehe da keinen Unterschied.

Weiters sehe ich es so, dass man einen anderen NICHT anstecken kann. Der muss das schon selber tun. ER ist für seine Gesundheit verantwortlich, niemand sonst! D.h. er sollte Vorkehrungen zu seinem Schutz treffen, damit das nicht so leicht möglich ist. (Und wenn das eine Impfung ist, ist das für mich absolut ok.)

Wenn ein infizierter Mensch einfach in der Gegend herumsteht, und man geht nicht zu nahe an ihn heran, oder nur mit entsprechenden Schutzmaßnahmen, dann kann er einen anderen gar nicht gefährden! Selbst, wenn er auf einen zugeht, kann man immer noch sich abwenden, zurückgehen, ausweichen, weggehen.
Wahrscheinlich hat diesen Grundsatz jeder von uns schon bei anderen Ansteckungsvorgängen angewandt. Auch bei der simplen Erkältung, oder bei Tuberkulose oder was auch immer, sogar bei Fußpilz.

Wie man leicht erkennen kann, ist dies ein vollkommen gewaltfreier Vorgang, der von dem Infizierten ausgeht. Der ist einfach nur auf der Welt.
Mit dem gewaltvollen Eingreifen in einen anderen Körper, also der Verletzung der Körperhoheit durch eine Impfung ist das niemals zu vergleichen.
Da geht jemand auf einen anderen zu, hält ihn eventuell (wie es bald leicht passieren kann) gegen seinen Willen fest und verletzt ihn. Oder er übt derzeit halt gewaltvollen psychischen und kommerziellen Druck aus. Auch DAS ist Zwang und deshalb Gewalt.
Vergleichbar wäre das nur mit dem Fall, wo ein Infizierter einen anderen festhält und ihm ins Gesicht spuckt oder hustet. Oder natürlich auch, wenn man auf einen geimpften Infizierten psychischen oder kommerziellen Druck ausüben würde.

Und wieder muss ich damit beginnen, was ich schon von Anfang an gesagt habe, nämlich dass das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt wurde.

Es wurde den Menschen nicht gesagt, liebe Leute, das ist eine Krankheit, die sehr schlimme Verläufe nehmen kann, also ist es wichtig, dass ihr euch schützt. Und wir, als Politik, unterstützen euch dabei.
Nein, es wurde den Leuten gesagt, das ist eine schwere Krankheit, die sehr schlimme Verläufe nehmen kann, ihr müsst die anderen schützen!
Und das ist nicht nur von den Gepflogenheiten der Konsumgesellschaft her absolut nicht möglich gewesen, als schon allein vom Prinzip. Denn wie gesagt, anstecken tut sich jeder selbst.

Es wurde Selbstverantwortung und Solidarität gefordert, und dabei musste man ganz genau wissen, dass beides nicht zu „fordern“ ist. Weil es immer nur einen selbst betrifft. Wer Selbstverantwortung fordert, gibt seine eigene bereits damit ab.

Ich empfehle zu diesem Fall meinen Lieblingsautor Erich Fromm und sein Werk „Haben oder Sein“.
Wer fordert, will eindeutig haben. Aber selbstverantwortlich und solidarisch muss man sein!

Bei uns in Österreich, wurde ein Papier geleakt, aus dem unser Bundeskanzler damit zitiert wurde: Man muss den Leuten Angst machen! Aber nicht Angst davor, dass sie sich infizieren! Sondern davor, dass ein anderer sie infiziert.
So funktioniert Machtausübung. Und nicht Schutz.

Die Leute haben sich furchtbar aufgeregt darüber, aber – sie sind genau diesem Muster gefolgt, das dieser unsägliche Typ ja nach dem Leak nicht geändert hat. Obwohl sie es wissen.
Und bis heute wird unsere Gesellschaft über die Angst im Griff gehalten, die unsere Regierung über die Bevölkerung streut, anstatt sie in ihrem Bemühen, sich zu schützen zu unterstützen.

Voriges Jahr, als es noch keine Impfung gab, waren die Zahlen niedriger als heuer. Warum wohl? Weil die Vorgaben hießen: Abstand, Maske in Räumen, Veranstaltungen nur bis zu einer geringen Teilnehmerzahl, testen. Kulturelle Veranstaltungen wurden ins Freie verlegt, Sport- und sonstige Veranstaltungen ausgedünnt.

Heuer hieß die Vorgabe im Sommer 3G. Geimpft – genesen – getestet. Und die lieben Geimpften fühlten sich geschützt und kehrten in die Bussi-Bussi-Gesellschaft zurück und besuchten engmaschige Veranstaltungen, wie Megakonzerte und die Teilnehmerzahl wurde nicht gering gehalten, sondern nur um das Testen der Geimpften gekürzt.
Dann wurde die 2G-Regel eingeführt. Ungeimpfte durften trotz Test nicht mehr zu Veranstaltungen, o.ä. Nach 100 Millionen(!) Tests waren die Tests angeblich nicht mehr aussagekräftig.
Dann stiegen die Zahlen. Aha. Wie war das möglich?

Meine Idee dazu ist, dass es deshalb so gekommen ist, weil sich die Geimpften in Sicherheit wiegten, nicht testen mussten, und sich so untereinander wunderbar im Kreis anstecken konnten.

Mich z.B, konnte niemand anstecken! Weil ich sehr bald darauf aufmerksam wurde, dass die Impfung nicht sicher ist. Dass Geimpfte nach wie vor in großer Zahl angesteckt werden konnten und weiter ansteckten. Ich achtete also weiterhin in erster Linie (!) auf entsprechenden Abstand, wendete mich selbst von den Leuten ab, die glaubten, sie müssten es nicht tun, ohne irgendjemanden anzuprangern deshalb, weil ich wusste, dass es in MEINER Verantwortung lag, mich nicht anzustecken. Ich besuchte keine dichten Veranstaltungen und traf mich mit fast keinen Leuten, die ich nicht kannte. Sogar bei meinen wenigen Lesungen achtete ich sehr darauf.

Ich trug FFP2, wo es MIR notwendig erschien. Gegen die Fetzerl hatte ich auch von Anfang an gewettert, weil auch hier bald klar war, dass diese so gar keinen Schutz boten. Auch hier wurde den Leuten einfach eingeredet, dass sie andere damit schützen würden. Haha. Weil nur die Freunderlfirmen unserer Politiker daran verdienen sollten. Mir konnte niemals irgendjemand etwas anderes einreden, als mir selbst als logisch erschien. Da brauchte ich keine Wissenschaft dafür.
Dafür genügte die einfache Wahrheit, dass ich für meine Gesundheit verantwortlich bin und nicht mein Nachbar.

Und warum mussten die Geimpften nicht testen? Aus einem reinen politischen Kalkül heraus. Weil man sie nicht „bestrafen“ durfte, wo sie doch so brav impfen gelaufen waren, wie sie von unserer Regierung angewiesen worden waren. Einer Regierung, von der man in so gut wie allen Bereichen wusste und weiß, dass sie schwer korrupt ist, die Bevölkerung pausenlos anlügt, und nur auf die Vorteile ihrer „Familie“ schaut. Von der man wusste, dass sie auf ihren Fahnen stehen hat „Man muss ihnen Angst bereiten“. Und daran fett verdienten, wie auch ihre Machtmütchen kühlten.
Und mit dieser Angst konnte man sämtliche Fehlleistungen dieser Truppe wunderbar unter den Tisch kehren. Nicht nur die, die Pandemie betreffend.

Also musste man die bestrafen (und es wurde nicht einmal verhehlt, es wurde tatsächlich von „Bestrafung“ gesprochen – und wird ja eine irrsinnige Bestrafungswelle derzeit vorbereitet), die sich dem Diktat nicht beugten. Und deshalb wurde die Ungeimpften zum Sündenbock gemacht. Damit konnte man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Um die Gesundheit der Bevölkerung geht es schon lang nicht mehr. Nur mehr um Zahlen, die die Politiker zur Unterstützung ihrer Parolen brauchen. Und mit denen die Unfähigkeit, die Bevölkerung zu schützen, verschleiert werden kann.

Wieder einmal siegte der Glaubenssatz, der viel zu stark in unserer Gesellschaft verbreitet ist, weil die Leut Selbstverantwortung nur von anderen fordern (was ja schon vom Wort her vollkommen absurd ist):
Die anderen sind schuld!

 

 

 

 

12 Gedanken zu „III | Die Gefährder“

  1. Ich bin aber so was von deiner Anschauung, weil ich nach nunmehr 30 Jahren seit erster Krebserkrankung genau nach deinem Muster lebe. Als mir die Experten mit ihren Giftinfusionen mein Immunsystem zerstört hatten gaben sie mir ein paar Ratschläge mit für die Zukunft .. AHA Regeln, Menschenmassen meiden, Öffis während der Grippesaison meiden, Hände waschen wenn ich nach Hause komme. Dazu gesunde Ernährung, viel frische Luft, wenig bis kein Stress.
    Und ich habe den Sinn verstanden und nach meinem Gefühl umgesetzt.
    Ob es daran liegt, dass ich mein von den Experten errechnetes Ablaufdatum um nunmehr 13 Jahre überschritten habe? Oder ob mein unbrechbarer Willen daran schuld ist?
    Wie auch immer, seit dem 1. Tag dieser Pandemie hielt ich mich an diese vernünftigen Regeln, um mich zu schützen und diese Rücksichtnahme erwartete ich auch von meinen Mitmenschen.
    Ich war seit 20 Monaten nicht 1 Tag erkältet, lebe zurückgezogen, außer 2x monatlich zum Supermarkt gehe ich nirgends unter Menschen, außer mit Hund, im Freien, im Garten .. ich bin gesund und ungefährlich für jedermann.

    Ich umarme dich, Monika

    1. ach liebe liebe moni, ich umarme dich (wieder einmal)

      ich glaube, dass ein großes problem daraus entstanden ist und entsteht, dass die leute sich nicht auf etwas einstellen können, bzw. wollen. sie wollen in zeiten, wo ein einigermaßen gefährliches virus grassiert, einfach alles weitrmachen, was sie sonst auch machen.
      diese manipulation erfolgt schon seit vielen jahren. wir leben in einer konsumgesellschaft! verzicht ist uncool. dem götzen konsum wird aber leider auch noch die empathie geopfert. und da landen wir unweigerlich bei dem system: bist du nicht meiner meinung, dann bist du mein feind. und gehörst vernichtet.
      und es ist erschütternd, dabei zuzusehen, wie schnell sich das in unserer gesellschaft vebreitet.
      ein feindbild aufzubauen aus gesunden leuten, die zu dieser „pandemie“ gar nichts beitragen, das muss auch erst jemandem einfallen. aber politikergehirne ticken eindeutig anders. vor allem, wenn sie die eigene unfähigkeit damit zudecken wollen.
      mich erschüttert aber am allermeisten, dass leute, die für mich bisher doch als „gescheit“ gegolten haben, da einfach mitziehen.
      ich meine, das sind ja logische prinzipien, die da gebrochen werden und die bei hinterfragung sofort ihre luftblasen erkennen lassen.

      ganz lieben gruß!
      deine mona-lintschi 😉

  2. Wir haben ja schon mal über diesen Punkt diskutiert, deshalb hier nur kurz:
    Ich bin ganz deiner Meinung, dass für alle – geimpft oder nicht – es wichtig ist, Kontakte zu reduzieren, Abstand zu halten, Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Wie da eben immer sinnvoll ist, wenn man sich nicht anstecken möchte mit einer über Tröpfchen und Aerosole übertragbaren Krankheit.

    Die Impfung ist nicht das Alleinseligmachende, aber sie ist trotzdem ein Baustein in der Pandemiebekämpfung. Nicht, weil sie 100%ig schützen würde vor Erkrankung und vor Weitergabe der Viren. Aber weil sie die Erkrankung und erst recht die schwere Erkrankung weniger wahrscheinlich macht. Und je weniger Viren unterwegs sind, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich neue Mutationen bilden, die uns neue Probleme bereiten könnten. Nicht umsonst kommen die neuen Varianten aus Regionen, in denen die Impfquote sehr niedrig ist.

    Ich möchte auch zu bedenken geben, dass wir – du und ich – in der recht angenehmen Situation sind, dass wir uns zurückziehen, Abstand halten können etc. Viele können das aber nicht. Kinder gehen zur Schule, Menschen arbeiten, oft nah mit anderen zusammen. Altenpfleger, Physiotherapeuten – um mal nur zwei Beispiele zu nennen – können noch so viel Selbstverantwortung haben, sie müssen anderen nahe kommen. Und das in dem Wissen, dass sie – geimpft oder nicht – das Virus tragen und weitergeben können.

    Was die Politik in Österreich angeht, möchte ich mich hier zurückhalten, ich habe nicht genug Informationen. Es klingt allerdings haarsträubend, was du schreibst.
    Bei uns ist leider auch vieles schief gelaufen. Durch die anstehenden Bundestagswahlen im Herbst scheinen viele Politiker nur darauf geschaut zu haben, statt sich um Vorsorge für eine vierte Corona-Welle zu kümmern, die von Wissenschaftlern im Sommer schon vorhergesagt wurde.

    1. die impfung mag ein baustein in der pandemiebekämpfung sein, aber die impfpflicht ist es nicht. und gegen die richte ich mich.
      wenn jemand meint, er kann sich mit der impfung schützen, egal ob vor erkrankung oder schwerem verlauf, dann soll er das machen. ich glaube es allerdings nicht, aber das ist wieder meine persönliche meinung und die muss nicht für jeden gelten.

      nur wenn ich so lese, was du schreibst, dann denke ich leider, dass ich doch bereits einen ganz anderen informationszugang habe. weil ich mich viel damit beschäftige. ja, muss – weil unmittelbar betroffen. und das in der zwischenzeit doppelt.

      ich glaube, dass abwägung der risiken da sehr wichtig wäre. für ganze bevölkerungsgruppen macht diese impfung keinen sinn. im gegenteil, sie kann sehr viel unheil anrichten. weil sie ja nachhaltig in das immunsystem eingreift. das ist eben der unterschied zu herkömmlichen impfungen (grob gesprochen)
      überhaupt für kinder kann das sehr verhängnisvoll sein. man zerstört ihnen von klein auf das immunsystem, mit dem sie sich ihr ganzes leben vor so vielem schützen sollten. und das ist irreversibel!

      übrigens gibt es viele forscher und studien, die besagen, die mutationen entstehen durch die vielen impfungen.
      und die können das sehr schlüssig und leichtverständlich erklären. ich kanns nicht! also auch hier steht das als reine meinungswiedergabe von mir.

      und ja, österreich ist da wohl dieser haarsträubende vorreiter, aber bei euch springen sie schon schön auf den zug auf. ich höre mir so gern die videos von sahra wagenknecht an. na, da weiß mans auch gleich, wo es hingeht …

      1. Es mag sein, dass du dich aus persönlichen Erfahrungen wesentlich intensiver mit der Materie beschäftigt hast und beschäftigst. Und ich denke auch, dass die Abwägung der Risiken wichtig ist.

        Aber was den Eingriff in das Immunsystem angeht bzw. die „Zerstörung“, muss ich widersprechen. Wenn ich das richtig gelesen habe (an verschiedenen Stellen), dann geht es vor allem um eine niederländische Studie, die gezeigt hat, dass das angeborene Immunsystem verändert wird. Diese Studie ist im Sommer vorveröffentlicht worden, also vor der Prüfung durch andere Wissenschaftler (an anderer Stelle hatte ich etwas zur sogenannten „wissenschaftlichen Methode“ geschrieben). Sie ist an einer relativ kleinen Stichprobe durchgeführt worden und wohl nur mit gesunden Menschen mittleren Alters. Und die Auswirkungen auf das angeborene Immunsystem waren gering, wenn ich das richtig verstanden habe. Dieses angeborene Immunsystem ist nur ein kleiner Teil unserer Immunantwort. Und vor allem ist das erworbene Immunsystem wohl das wichtigere, weil es spezifischer reagiert.

        Was die These „Mutationen durch Impfung“ angeht, habe ich gerade nur mal kurz geschaut (weil ich das noch nicht gelesen hatte). Mir ist dabei ein Artikel von correctiv! aufgefallen: https://correctiv.org/faktencheck/2021/04/21/beguenstigen-impfungen-corona-mutationen-wissenschaftler-widersprechen-den-behauptungen-von-geert-vanden-bossche/
        correctiv! ist als Recherchezentrum für investigativen Journalismus bekannt und hat viele Sauereien schon aufgedeckt.
        Für heute Abend mag ich jetzt nicht weiter schauen, aber ich halte diese These für nicht sehr vertrauenswürdig.

        1. weißt du, liebe, da beginnts dann. auch correctiv.org ist keineswegs unumstritten! und wird oft als unseriös und bezahlt bezeichnet. ich will das nicht nachprüfen. weil es mich nicht wirklich interessiert. denn wie ich ja immer sage, das ist nicht mein zugang. natürlich nehm ich immer wieder mal wo was mit. weil ich halt viel lese. und wie ich schon irgendwo an dich schrieb, ich suche immer den gemeinsamen nenner, auch in den kontroversesten meinungen. den gibts nämlich immer. und dort schaue ich dann genauer hin.
          und nein, es gibt nicht nur die eine niederländische studie.
          aber wie ich auch schon öfter schrieb, ich sammle keine links und co.
          ich brauche ja niemandem etwas zu belegen.
          ich informiere ja MICH, überprüfe das für mich, wo ich das in den diskurs einfügen kann, und füge es meiner meinung an. oder eben nicht.
          weil es eben gar nicht so wichtig für mich ist.
          weil es eben solche und solche wissenschafter und studien gibt. und jeder den anderen herunterziehen mag. und drosten scheint mir z.b. auch nicht das gelbe vom ei. weil eben auch zu einseitig unterwegs.
          das ist nämlich auch ein problem. jeder konzentriert sich auf seinen bereich … aber so eine „pandemie“, wenn man schon davon sprechen mag, hat viele bereiche. und wie dr. sprenger von public helath graz das nennt, es wäre wichtig, die berechnung der gesunden jahre der bevölkerung einzubeziehen und nicht nur die covid-gesunden.
          die konzentration auf die virusbekämpfung, die es als solche gar nicht geben kann, weil man das virus niemals ausrotten wird können, schafft soviel gesundheitliche und soziale schäden, von den psychologischen ganz zu schweigen, aber alle rennen nur hinter dem virus her. anstatt über lösungen nachzudenken, wie man MIT dem virus weiterleben wird müssen.
          und die meisten leute glauben, wenn sie sich irgendeinem wissenschafter anschließen, dann wissen sie etwas. nein, sie wissen nur, was der sagt. und meistens nicht einmal, in wessen auftrag.

          ich glaube das nicht. ich glaube, dass ich spüren können muss, was richtig und was falsch ist. alles was mir ins hirn geträufelt wird, ist aus zweiter hand. und zu einer these wird es immer eine antithese geben.
          und deshalb wirst du auch in dem ganzen blog hier so gut wie keine wissenschaftlichen aussagen und links finden.
          sondern meine meinung, die ich mir bilde, weil ich genau hinschaue, was wie läuft …

          wenn ich dann also das mit den mutationen lese und sofort werden die verfasser in die schwurbelecke gestellt, dann denke ich, aha, ich hab aber schon viel darüber gelesen. sooo viele schwurbler …? es steht also wieder einmal aussage gegen aussage. weil ich es eben NICHT überprüfen kann. ich maße mir niemals an, dass ich wissenschaftlich denken kann. dann wäre ich ja selber wissenschafter.
          aber wenn ich dann schaue, worüber wir schon alles angelogen wurden, dann hake ich das eben ab. und ziehe meine schlüsse aus dem, was dadurch geschieht.

          und über kleinkinder-impfen kann man mit mir fast so wenig verhandeln, wie bei der impfpflicht. für mich ist das die sauerei schlechthin. weil absolut nicht absehbar ist, was daraus entstehen kann. und wo da die sicherheit herkommen soll, das steht wohl nicht einmal in den sternen, sondern auf den höllischen tafeln.

          1. es ist schon schwierig bei all den vielen Berichten, Meinungen, Informationen, Gegeninformationen und so weiter für sich das zu finden, was man glauben mag

            ich stimme dir zu, dass wir das Virus nicht ausrotten werden – da sind sich die Wissenschaftler auch einig
            es wird von der Pandemie zur Endemie übergehen, also werden wir mit dem Virus leben müssen
            und ich denke schon, dass sich viele damit beschäftigen, wie wir das schaffen können

            Corona ist eine neue Geschichte, wir wissen nach zwei Jahren Pandemie schon einen ganze Menge (einfach weil so viele Menschen damit zu tun haben und so viele Wissenschaftler auf der ganzen Welt daran forschen) – trotzdem wissen wir noch nicht genug
            von daher bleiben Vorsichtsmaßnahmen einfach wichtig (und dazu gehört für mich neben Masken, Abstand, Kontaktreduzierung auch die Impfung, auch wenn sie aktuell nur einen Teil-Schutz bietet)

          2. vorsichtsmaßanahmen unbedingt! und auch für mich würde eine impfung dazugehören. aber halt nicht diese. die überzeugt mich nicht.
            und zwar, wie mehrfach geschrieben, nicht von der wissenschaftlich/medizinischen seite – davon verstehe ich zu wenig – sondern von der seite, was ich an erfolg beobachte. und da sehe ich nicht einmal den teilschutz. weil ich nach wie vor glaube, dass dieses „schützt vor einem scheren verlauf“ eine parole wie die vielen anderen ist. weil es gar nicht belegbar ist. und auch, weil eben viel zu viele hospitalisierungen dafür auftreten.
            aber weil wir in dem kapitel „gefährder“ sind, die gefährdungen können auf jeden fall NICHT einseitig zugeordnet werden. also – meiner meinung nach …

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